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Fünf Jahre Im Iran: Erinnerungen An Eine Gute Zeit (german Edition)

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22gigantes.com - Ausland!Arbeiten in fernen Ländern!Das waren seit meiner frühesten Jugend immer meine großen Träume und ein Teil meiner beruflichen Ziele.Dann bekam ich von meiner Firma die Chance für die Fertigungsplanung, den Aufbau und die Fertigungsleitung einer Zündkerzen-Fabrik im Iran, 150 Kilometer westlich von Teheran, in der `Alborz Industrial City`, in der Nähe von Ghazvin. Meine Frau und ich, wir lebten in dieser Zeit unmittelbar neben diesem Industriegebiet, buchstäblich in der `Pampa`. Es war dies in den letzten fünf Jahren des Schah-Regimes, bis unmittelbar vor dem politischen Umsturz.Schlecht vorbereitet, was die Sitten und Gebräuche diesen uns an und für sich recht fremden Landes anbelangt, machten meine beiden deutschen Kollegen und ich anfänglich auch manchen Fehler im Umgang mit unseren Mitarbeitern, vor allem, wenn wir `zu Deutsch` agierten.Wir erlebten in dieser Zeit in der Person unseres `Deputy Managing Directors` einen extremen und gefährlichen Intriganten. Wie sich nach dem politischen Umsturz herausstellte war er in dieser Zeit auch ein Mitarbeiter des Iranischen Geheimdienstes `Savak`. Ansonsten lernten wir die Iranische Bevölkerung als absolut tolerante Menschen in einem faszinierenden Land kennen. Bei allen Problemen, die bei unserer Arbeit in der Fabrik mitunter auftraten war es immer wieder erstaunlich, zu sehen, zu welchen Leistungen die Mitarbeiter mit ihrer für unsere Begriffe oft sehr mangelhaften Vorbildung fähig waren.Viele der Iranischen Mitarbeiter gaben mir während der Zeit meines Aufenthaltes im Iran einen Einblick in ihre hochinteressante und für uns Europäer oft sehr fremde Kultur. Sie haben mir geholfen, mit der Zeit das Land und die Menschen immer besser zu verstehen.In vielen Gesprächen mit dem Neffen eines Ayatollahs, der in unserer Firma als Chef-Einkäufer angestellt war, erfuhr ich sehr viel über die Hintergründe, die Ursachen der Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit dem damaligen Schah-Regime. Auch konnte ich mit ihm ohne Vorbehalt offene und ehrliche Gespräche über Judentum, Christentum und den Islam führen. Er war es auch, der mich immer ganz ehrlich und offen über zwischenmenschliche Beziehungen oder etwaige daraus resultierende Probleme oder Missverständnisse angesprochen hat. So wurde er für mich im Besonderen in der unruhigen Zeit der Demonstrationen und Proteste gegen das Schah-Regime und der darauf folgenden Zeit des Kriegsrechts im Iran zu einem aufrichtigen Freund. Diese fünf Jahre im Iran wurden für mich ein unvergesslicher Abschnitt und eine echte Bereicherung in meinem Leben, sowohl aus beruflicher als auch aus privater Sicht. Absolutes `Highlight` während dieser Zeit war die Geburt unserer Tochter.